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Frisurenmode Herbst/Winter 2011/2012

herbstwinter2011.jpg

Aufregend anders
Die wahren Looks für echte Individualistinnen
Ungezähmt lässig
Hairstyles für Männer mit modischem Anspruch
Sündhaft schön

Prinzessin Eisenherz



Die neuen Short-Cuts spielen geschickt mit Kontrasten und wirken dadurch überraschend innovativ. So wird die formale Strenge des ultrakurzen Ponys durch einen weichen Undercut und strukturiertes Deckhaar in Fransenoptik kunstvoll gebrochen. Insgesamt ergibt das einen hochmodernen, coolen Look mit verspielten Anleihen. Wichtig: eine gleichmäßige Farbe, die die lebendige Textur betont. Am schönsten ist hier ein klassisches Platinblond, das für den extrakühlen Effekt noch mal mit einer Tönung behandelt wird.

Trotz Volumen am Oberkopf und ausgester Fransen: Die Textur bleibt eher schmal. Da der Schnitt die Augen in den Fokus rückt, darf hier ruhig dicker aufgetragen werden. Ultraglamourös!


Mal ganz was anderes: Mit Matt-Produkten aufgestellt und in alle Richtungen gestylt, entsteht ein unorthodoxer, rockiger Look. Dabei werden die Seiten eng an den Kopf frisiert, damit das Gesicht Tiefe bekommt.

Unaufgeregte Rafinesse



Wer sagt denn, dass es immer spektakulär sein muss? Manchmal liegt die Kunst im Leisen. So wie bei dieser Variante eines lässig zurückfrisierten Short-Cuts: Die Fülle am Oberkopf sorgt von ganz allein für Glamour - und toupieren ist gar nicht nötig. Das Haar wird einfach mit den Fingern nach hinten geföhnt, für Stand sorgen entsprechende Stylingprodukte. Ausgangspunkt ist übrigens ein gesofteter Stufenschnitt mit sehr weich gearbeiteten Spitzen. Das Geheimnis seiner Wandlungsfähigkeit liegt in den gleichmäßigen Stufungen und der insgesamt fedrigen Struktur. Erlaubt Styles, von denen man nicht mal zu träumen wagte, die aber jetzt Realität werden. Dem Friseur des Vertrauens sei Dank ...

Brünett ist nett. Aber noch schöner wird's mit leicht akzentuierten Kamm strähnen in einem hellen Braun-Rot, die für tolle Reflexe sorgen.


Eben noch abendtauglich, jetzt mädchenhaft und natürlich wie einst Meg Ryan. Dafür sorgen die fedrige Textur und konsequent nach außen gestylte Haarspitzen.

Schneewittchen
wäre grün vor Neid ...



... hätte sie diesen Look gekannt. Denn ebenholzfarbenes Haar muss nicht zwangsläufig megalang sein, um seinen Zauber zu entfallen. Ein graduierter Bob mit insgesamt lang gehaltenem Deckhaar bietet ausreichend Fläche, auf der Sie die Spiegelkraft und den Glanz von dunklem Haar perfekt ausloten können. Damit keine Helmoptik entsteht, wird der Kopf sanft durchgestuft, wobei die Spitzen nicht kompakt, sondern ebenfalls soft geschnitten und modelliert werden. Der tiefe Seitenscheitel verströmt pure Eleganz, das seitlich über die Stirn fallende Deckhaar wirkt geheimnisvoll und sehr feminin. Da braucht es auch gar keine blutroten Lippen mehr. Fazit: ein märchenhafter Look, den bestimmt auch Stiefmütter mögen.

Farbe satt! Bei so viel Tiefe und Glanz braucht es keine zusätzlichen Schattierungen im Haar. Und so bauen auch Supermodels wie Stella Tennant und Erin O'Connor auf die Ebenholz-Nuance.


Wer bei Wetlook an klebrige Gelfrisuren aus den Kern denkt, gehört zum alten Eisen. Heute zeigen sich Locken in eleganter Nassoptik und strahlen so Extraglow aus. Dafür werden die Haare erst mit Haarlack behandelt und dann über das Lockeneisen gezogen.

Jung, dynamisch -
und megaweiblich



Das Zauberwort in dieser Saison heißt Overlapping,. Überlappende Konturen, die zwar starke Längenunterschiede aufweisen, aber dennoch organisch ineinanderfließen, kulminieren in aufregenden Texturen, die überraschend neu anmuten. Hier bleibt die Grundlänge im durchgestuften Haar kompakt, während das Deckhaar im Innern strukturiert wird. Das Ergebnis ist eine schmale Silhouette, die durch Volumen am Oberkopf subtil aufgebrochen wird. Für einen Look, der Power und Weiblichkeit zugleich ausstrahlt - und somit auch absolut businesstauglich ist.

Rotkäppchen de luxe: Der Grundton gipfelt in einem warmen Braun, das durch rotgoldene Reflexe am Oberkopf zum Strahlen gebracht wird. Dezent, aber trotzdem mit Wow-Effekt!


Abends darf es etwas mehr sein! Und so wird mit Föhn und Stylingprodukten kräftig Volumen eingearbeitet. Der Clou besteht in den asymmetrisch verlaufenden Spitzen: Am Oberkopf nach außen gestylt, sind sie in den Längen nach innen frisiert.

maenner.jpg

Rocking Dandy
Brave und angepasste Looks?
Overlapping & Undercut
Beide Begriffe bringen den Trend der Saison auf den Punkt
Alleskönner

Rocking Dandy



Brave und angepasste Locks? Haben höchstens noch in Vorstandsetagen etwas zu suchen. Die neue Generation von Männerstyles gibt sich unkonventionell und zollt dem Zeitgeist Tribut. Dabei überraschen sie mit vollen Texturen - so wie bei diesem Cut, der Anleihen beim Stil der Ska-Ara nimmt. Im Fokus: langes, leicht strukturiertes Deckhaar mit einer ebenso langen Ponypartie, die lässig über eine Stirnseite fällt. Zwar bleiben Nacken und Seiten klassisch kurz. doch die großzügig gehaltenen Konturen ermöglichen zahlreiche Stylingexperimente. Fazit: ein Cut mit hohem Wandlungspotenzial. Und der tiefe Seitenscheitel darf dann auch wieder als "braves" Statement gewertet werden …

Selbstbewusst, stolz und modisch up to date: Männer setzen auf individuelle Cuts, die ihre Persönlichkeit unterstreichen. Eine satte Haarfarbe gehört dazu; hier ein tiefes, kühles Mokkabraun.


Beim aufgestellten, lässig zurückfrisierten Deckhaar wird das ganze Potenzial des Cuts deutlich. Eben noch Elegant Ska gibt man(n) sich jetzt mit angedeuteter Tolle als moderne Interpretation des Sixties' Hero.

Overlapping & Undercut



Beide Begriffe bringen den Trend der Saison auf den Punkt: Männerlooks bedienen sich der Technik des kunstvollen Undercuts, der für üppige Texturen und damit für Volumen und Lebendigkeit sorgt. Überlappende Konturen, die die unterschiedlichen Längen ausbalancieren und die finale Struktur vorgeben, runden das Ganze dann zu einem stimmigen Gesamtbild ab. Hier sind die Konturen stark strukturiert, wobei der Vorderkopf länger gehalten ist und in einen asymmetrischen, sichelförmig geschnittenen Pony ausläuft. Klingt etwas kompliziert - ist aber ein Statement ultimativer Lässigkeit. Unterstrichen wird dieser Appeal durch subtile Sonnenreflexe, die per Free-Hand-Technik eingearbeitet werden.

McDreamy: Grey's-Anatomy-Star Patrick Dempsey macht es vor volle Texturen sind das Modegebot der Stunde. Für einen Look, der wild und romantisch zugleich anmutet.


Strähniges Haar? Sonst ein No-Go, aber hier ausdrücklich erwünscht - solange es sich auf das Styling bezieht. Die richtigen Produkte sorgen nicht nur für Stand und Halt, sondern auch für den nötigen Pflegeeffekt

Alleskönner



Wandelbarkeit ist nicht länger das Vorrecht der Frauen. Auch Männer setzen zunehmend auf Hair-Cuts, die flexible Stylings ermöglichen und sich so unterschiedlichen Lebenslagen anpassen. Voraussetzung dafür sind eine gewisse Grundlange und professionell unterschnittene Konturen, die eine dynamische Textur und damit "lebendiges Haar" garantieren. Hier bleibt das Deckhaar ebenfalls relativ lang, 55 Konturen werden sorgfältig unterschnitten und gepointet. Was man daraus alles machen kann? Das verraten wir auf den nächsten Seiten. Fakt ist: Mit diesem Cut werden Sie überall brillieren. Diese Variante seit Scheitel und glatt frisierten Längen mag auf den ersten Blick soft wirken - doch tatsächlich ist sie ein Stylingbekenntnis, das größtes Selbstbewusstsein offenbart. Männer trauen sich jetzt was – endlich!

Soft? Ja, ein wenig. Aber gerade deshalb äußerst progressiv. Denn längere Konturen gehören längst zum männlichen Modekanon. Und wollen mit Stolz und Selbstbewusstsein getragen werden.


Justin Bieber mag seinen Hairflip los sein. Wir finden das tief in die Stirn frisierte und in alle Richtungen "gewischte" Haar weiterhin hip. Und glauben, dass es das Zeug zum Klassiker hat ...
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